Dos und Don'ts für gutes Interior Design

Aktualisiert: 31. Jan. 2021

Das Wohlfühl-Feeling im Raum entsteht durch eine gelungene Kombination unterschiedlicher Faktoren, welche ein stimmiges Gesamtambiente erzeugen. Gerne möchte ich in diesem Beitrag auf ein paar wesentliche Faktoren eingehen:


It’s always better in a team

Hilfreich sind Gruppierungen einzelner Gegenstände zu einer gefühlten Einheit. So begegnen wir in einer stilvollen Wohnung immer wieder kleinen oder grösseren Ansammlungen von Mobiliar und Accessoires, welche in der Formation ein Gefühl auslösen, das den Betrachter mit Emotionen beschenkt.


Your spirit lives in your home

Viele denken, dass die Farben der Medina in Marrakesch und die Lichter der Ägäis in Griechenland entscheidend sind um einen stimmungsvollen Raum mit einer unverkennbaren Atmosphäre zu gestalten.

Dies ist aus meiner Sicht viel zu banal und stimmt so nicht. Viel wichtiger ist die Person, welche den Raum geschaffen hat und deren Überlegungen zur Nutzung, Zielgruppe und Wirkung. Man spürt den Geist dieser Person in einzelnen Details und erkennt deren Inspirationen und Anziehung. Es sind nicht die grossen Gesten, die den Raum in Stimmung versetzen, sondern die Summe aller winzigen Details, die das Gesamte zu einer Gestalt formen. Sei dir somit bewusst, dass du und deine Erinnerungsstücke ein wichtiger Teil der Atmosphäre sind.


It’s better to start with a glas of wine than with a full shopping card

Für einen guten Start in deine Raumplanung brauchst du: Ein Stuhl, ein Tisch, eine Flasche Wein und ein Glas und Schreibzeugs. Setze dich auf den Stuhl, öffne die Flasche Wein und schenke dir ein Glas Wein ein. Die Ideen kommen dann von allein. Beginne dir erste Gedanken stichwortartig niederzuschreiben. Diese müssen noch nicht konkret und dürfen auch gewagt sein. Noch besser natürlich, wenn du das im Team machst. Du darfst zwischendurch die Aufgabe auch auf die Seite legen. Du wirst bestimmt später nochmals auf Ideen stossen, welche du zuvor noch nicht hattest. Räume einrichten ist ein Prozess und keine Ein-Tages-Fliege. Wenn du diesen Beitrag liest, hast du wahrscheinlich schon lange damit begonnen und vielleicht bist du bald bereit für die Umsetzung deiner Gedanken.

Wenn du von Kaufhaus zu Kaufhaus gehst, läufst du Gefahr, dass die einzelnen Gegenstände sich nicht den Räumen entsprechend annehmen, sondern diese sich zu sehr gegenseitig konkurrenzieren. So wird der Raum vor lauter Objekte kaum mehr erlebbar. Darum empfehlen wir dir zuerst ein Gesamtkonzept zu erstellen oder erstellen lassen und dann umzusetzen.


The small details are what you should care for

Jedes Objekt und jedes Produkt besitzt eine eigene Identität und hat einen Geist. Um diese Geister nicht zu verärgern benötigt es Verstand, Musse und einen behutsamen Umgang damit. Gelingt es einem diesen Schamanentanz zu vollbringen, wird man mit einer Stimmung beschenkt, welche einzigartig und vollkommen ist.


Viel Spass nun beim Einrichten und Tanzen!








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